Mietvertrag Teil 2  (Rahmen-Mietbedingungen)

 

Grundlage für die Abwicklung der Mietverträge

 

 

1.  Der Mieter wurde spätestens bei der Abholung des gemieteten Materials auf die nachfolgend aufgeführten Mietbedingungen schriftlich hingewiesen. Die Mietbedingungen in Mietvertrag Teil 2 haben durch einmaliger Unterschrift Gültigkeit für alle zukünftig gemieteten Materialien. Der Mieter erkennt diese Bedingungen durch seine rechtsgültige Unterschrift in Mietvertrag Teil 1 und Teil 2 an.

 

2.  Der Mieter verpflichtet sich, die ihm überlassenen Gegenstände sorgfältig zu behandeln, sowie über Kenntnisse einer vorschriftsmäßigen Installation des Mietequipments (insbesondere: Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen, zweckmäßiger Materialeinsatz, etc.) und über Kenntnisse bezüglich des Umgangs mit veranstaltungstechnischen und

elektrotechnischen Materialien (insbesondere: wettergeschützter Transport mittels Fahrzeugen in geschlossener Bauform), zu verfügen. Der Verlust der gemieteten Gegenstände sowie deren Beschädigung sind dem Vermieter unverzüglich nach Schadeneintritt mitzuteilen.

 

3.  Der Mietzins berechnet sich nach Kalendertagen. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Vermieters. Die Mietdauer und der genaue Rückgabetermin wurden von den Vertragsparteien festgelegt. Bei einer verspäteten Rückgabe behält sich der Vermieter vor, eine Zusatzberechnung durchzuführen. Grundlage der Zusatzberechnung ist die Überschreitung des Rückgabetermins nach Stunden. Multiplikator sind 20% des vereinbarten

Tagesmietzinses. Weiterhin zu ersetzen sind Schäden, die dem Vermieter dadurch entstehen, dass anschließende Mietverträge durch die verspätete Rückgabe nicht oder nur verspätet erfüllt werden können.

 

4.  Der Mieter bzw. sein Vertreter hat sich bei der Abholung von der ordnungsgemäßen Beschaffenheit des vermieteten Materials, einschließlich Zubehör, überzeugt. Ausgehend von der ordnungsgemäßen Beschaffenheit der vermieteten Gegenstände, übernimmt der Vermieter keine Haftung bei Störungen, bzw. Ausfällen während des Mietzeitraumes. Minderungen des Mietzinses können auf Kulanz vorgenommen werden.

 

5.  Der Mieter ist verpflichtet, das Mietequipment vollständig, in sauberen einwandfreiem Zustand und geordnet zurückzugeben. Er haftet, soweit Reparaturen nicht möglich sind, bis zum Neuwert der gemieteten Teile. Die Gewährung von Ermäßigungen liegt ausschließlich im Ermessen des Vermieters. Der Mieter ist nicht befugt, Reparaturen durchzuführen oder zu veranlassen. Der Vermieter behält sich die eingehende Prüfung der zurückgegebenen

Mietgegenstände nach der Entgegennahme vor. Die rügelose Entgegennahme gilt nicht als Billigung der Vollständigkeit und des Zustandes der zurückgegebenen Materialien.

 

6.  Wird seitens des Mieters eine Auftragsstornierung verlangt, so führt der Vermieter grundsätzlich eine Ausfallberechnung durch. Grundlage dieser Ausfallberechnung sind in jedem Falle 20% vom Gesamtauftragsvolumen. Zusätzlich berechnet der Vermieter dem Mieter, wenn dieser einen Auftrag innerhalb der letzten 10 Tage vor Mietbeginn storniert, 80% vom Gesamtauftragsvolumen.

 

7.  Der Mietzins ist bei Abholung des Miet-Materials in bar zu entrichten. Die Höhe der in bar oder per Bankbürgschaft zu hinterlegenden Kaution wird in Teil1 des Mietvertrages aufgeführt. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Vermieters.

 

8.  Der Vermieter ist berechtigt, alle Auskünfte über die Verhältnisse des Mieters im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit, insbesondere auch unter Einbeziehung entsprechender Auskunftsinstitutionen, einzuholen, und nach Überprüfung der vom Mieter geleisteten Angaben, entsprechende Maßnahmen einzuleiten.